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Bochum-22

Ein Artikel unser Schülerin Yoshi Eschen zum 9.Humboldt-Forum

 

Humboldt–Forum 2017: Bochum Perspektive 2022

 

Am Montag den 8. Mai 2017, machten sich die Oberstufenschüler mit ihren Tutoren auf den Weg zur Kurhauskolonnade.  Auch interessierte Eltern waren zum diesjährigen Vortrag eingeladen. Das Thema 2017 war Mark 51°7. Enno Fuchs,  Geschäftsführer der Bochum Perspektive 2022, richtete den Blick auf die Bochumer Zukunft.

Der Referent, an der Leitung des Projekts stark beteiligt, behandelte in seinem Vortrag Themen von der Entstehung des Namens des Projekts bis hin zu dessen Bedeutung für die Zukunft vor Ort.

Die Präsentation war historisch aufgebaut, beginnend mit dem vorangegangenen Opelwerk über die Gründung der Bochum Perspektive bis hin zur Zukunftsvision von Herrn Fuchs und seinem Team.  Auf den Namen des Projekts ging der Referent besonders lange ein. Mark 51°7 hat sowohl einen regionalen, internationalen, geographischen als auch sprachlichen Bezug und bietet somit viele Vorteile für die Vermarktung.

Obwohl Bochum weder in unserer Gegen liegt noch mit Wiesbadens Entwicklung  vergleichbar ist, ist die Umstrukturierung dieser Großstadt auch für uns ein interessantes Zukunftsvorhaben. Die Stadt Bochum war früher sehr stark durch die Kohleindustrie geprägt. Ende des 20. Jahrhunderts wurden die Zechen jedoch geschlossen. Als neuer Arbeitgeber kam Opel nach Bochum, wie auch ein starkes Universitäts- und Hochschulzentrum vor Ort entstand.

Das Projekt Mark 51°7 begann nun, als die Produktion von Opel in Bochum eingestellt und das Werk damit geschlossen wurde. Dadurch verloren mehrere Tausend Arbeiter ihren Job. Enno Fuchs, der zu dem Zeitpunkt bei Opel arbeitete, wie auch Opel selbst als Firma, fühlten sich mit in die Verantwortung gezogen und riefen das Projekt Mark 51°7 mit dem Ziel ins Leben, Arbeitsplätze wiederzugewinnen. Opel gilt bei diesem Projekt als großer und wichtiger Unterstützer.

Auf dem relativ großen ehemaligen Opelgebiet, das im letzten Jahr abgerissen wurde, ist nun eine neue Einrichtung für Firmen am Entstehen. Geplant ist die Übergabe an mehrere Projekte, dazu gehören DHL, Landmarken AG, das Office 51°7 und Teile der Ruhr Universität Bochum. Der momentane Stand beinhaltet damit ein Drittel der zu vermarkenden Fläche und die Schaffung von 2000 neuen Arbeitsplätzen. Neben dem Gelände soll dazugehörend noch ein Wohngebiet entstehen. Insgesamt soll das Geländerte ein komplett neues Nutzungskonzept mit Industrie, Gewerbe und Einbindung neuer technischen Entwicklungen erhalten. Ein wichtiger Punkt dabei ist der Zusammenschluss mit der Universität, sodass Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen mit Industrie und Gewerbe im Zentrum stehen.

Als Beispiele für veränderte Infrastrukturen im zukünftigen Bochum nannte Herr Fuchs:

Das für Bochum geplante Vorhaben der Fahrrad-Autobahn hörte sich für Wiesbadener, die in der fahrradunfreundlichsten Stadt Deutschlands leben, sehr utopisch an.    zurück